Heritage Dossier
Bikepacking Island – 2023
Eine kompakte Top-Expedition: viel Planung, viel Glück – und am Ende Wetter, das nicht verhandelt.
Logistik, Route, Knöchel – und Island selbst
Tom hatte etwas Zeit zwischen zwei Jobs und nutzte sie, um mit der Fähre nach Island zu reisen. Der grosse Vorteil: die Fahrräder samt aller Taschen und Ausrüstung liessen sich so problemlos transportieren, ohne am Fluglimit zu zerren.
Karin flog eine Woche später nach. Das Auto stellten wir am alten Hafen in Reykjavík ab und fuhren los. Karin startete trotz eines kurz zuvor stark verstauchten Knöchels – und doch: es ging erstaunlich rund.
Wir folgten der Ringstrasse rund um die Insel (in der Fahrtrichtung, die wir uns für die Etappen vorgenommen hatten). Lange Zeit lief alles top – bis wir kurz vor Höfn von Steinen bedroht waren, die der Sturm durch die Luft wirbelte. Bei massivem Sturm und Regen brauchten wir einen Nottransport.
Der Sturm blieb aussergewöhnlich vier Tage – wir mussten das letzte Viertel der Umrundung auslassen (Karins Rückflug wartete nicht). Eine herausfordernde Top-Expedition. Mittlerweile waren wir schon mehrfach in Island – dieses Kapitel bleibt trotzdem eindrücklich.
- Tom nutzte ein Zeitfenster zwischen zwei Jobs und reiste mit der Fähre – Velos inklusive aller Taschen ohne Flugstress.
- Karin flog eine Woche später nach; Start am alten Hafen in Reykjavík, Auto einfach abgestellt und los.
- Trotz eines kurz zuvor stark verstauchten Knöchels lief die Tour erstaunlich glatt – bis zum Wetter.
- Kurz vor Höfn: Sturm, Regen und Steine in der Luft. Nottransport, vier Tage Dauersturm, letztes Viertel der Runde musste ausfallen.
Archivbilder 2023
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